ESS: Olympiastadion von Sousse, eine Never-Ending Story
Es ist inzwischen wirklich zu einer unerquicklich wirkenden, ja sogar geschmacklosen Endlosgeschichte geworden: die Akte über den Abschluss der Arbeiten am Olympiastadion von Sousse, die – zur Erinnerung – vor mehr als acht Jahren begonnen haben und deren Kosten inzwischen 80 Millionen Dinar überschritten haben, ohne dass bislang eine endgültige Version entstanden ist, die den Standards der Afrikanischen Fußballkonföderation entspricht.
Tatsächlich verzeichnet diese lang erwartete Baustelle nach der vor einigen Tagen von der Stadtverwaltung von Sousse bekannt gegebenen Meldung über den tatsächlichen Beginn der Installationsarbeiten der Sitze eine weitere Blockade und lässt weiterhin auf sich warten. Dies erschwert die Situation der Etoile zusätzlich, die sich in den kommenden Tagen über den Vorsitzenden der Streitkommission, Karim Akrout, der gewaltigen Herausforderung stellen will, 22.000 Dauerkarten zu vermarkten. Ziel ist es, die notwendigen Mittel zu generieren, damit die neue Führungsmannschaft ihre Ausrichtung für die kommende Phase umsetzen kann.
Siehe auch hier
So viele Ungewissheiten
Um auf die derzeitige Führungssituation bei der Etoile zurückzukommen: Trotz der in alle Richtungen geführten Bemühungen, geeignete Profile zu finden, die in der Lage sind, die kommende Phase mit all ihren enormen Herausforderungen und belastenden Problemen zu bewältigen, muss man eingestehen, dass das Licht am Ende des Tunnels noch lange nicht zu sehen ist. Grund dafür ist die Zurückhaltung zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten, die Führung des Vereins zu übernehmen oder sich auch nur an den Bemühungen zu beteiligen, einen Ausweg für die Etoile zu finden.
Titelbild: Entwurf des zukünftigen Olympiastadions Sousse
Quelle: Le Temps News
